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Arbeitsstunden pro Monat

Im Durchschnitt hat ein Monat 4,33 Wochen (52 Wochen ÷ 12). Bei einer 40-Stunden-Woche sind das 173,33 Stunden pro Monat, bei 38,5 Stunden 166,83 Stunden. Die tatsächlichen Stunden eines einzelnen Monats hängen von seinen Arbeitstagen ab.

Direkt ausrechnen: Der Teilzeit-Rechner zeigt für jede Wochenstundenzahl die Stunden pro Tag, Monat und Jahr.

Die Formel

Monatsstunden (Durchschnitt) = Wochenstunden × 52 ÷ 12 = Wochenstunden × 4,333…

Beispiel 40-Stunden-Woche: 40 × 52 ÷ 12 = 2.080 ÷ 12 = 173,33 Stunden (173 Stunden 20 Minuten).

Manche Arbeitgeber, Tarifverträge und Lohnprogramme rechnen mit dem Faktor 4,35. Er berücksichtigt, dass ein Jahr 365 Tage hat, also 52,14 Wochen (365 ÷ 7), und rundet 52,14 ÷ 12 = 4,345 auf. Bei 40 Stunden ergibt das 174 Stunden. Beide Faktoren sind Konventionen; entscheidend ist, was in Ihrem Vertrag oder Tarifvertrag steht.

Tabelle: Wochenstunden in Monatsstunden

Wochenstunden× 4,33 (52 ÷ 12)in h:mm× 4,35pro Jahr (× 52)
1043,3343:2043,50520
1565,0065:0065,25780
2086,6786:4087,001.040
25108,33108:20108,751.300
30130,00130:00130,501.560
32138,67138:40139,201.664
35151,67151:40152,251.820
37,5162,50162:30163,131.950
38,5166,83166:50167,482.002
39169,00169:00169,652.028
40173,33173:20174,002.080

Vollzeitmodelle: Stunden pro Tag, Woche und Monat

Wochenstundenpro Tag bei 5 Tagenpro Tag bei 4 Tagenpro Monat (Ø × 4,33)
35 h7:008:45151:40
37,5 h7:309:22,5 (9:23)162:30
38,5 h7:429:37,5 (9:38)166:50
39 h7:489:45169:00
40 h8:0010:00173:20

Bei einer 4-Tage-Woche liegen die Tage schnell über 8 Stunden. Das ist zulässig, solange 10 Stunden nicht überschritten werden und der Durchschnitt von 8 Stunden je Werktag (Montag bis Samstag) stimmt – bei 40 Stunden an vier Tagen ist der Rahmen damit ausgeschöpft. Ob Ihre Woche passt, prüft der Wochenarbeitszeit-Rechner; eine Teilzeitstelle rechnet der Teilzeit-Rechner in Stunden pro Tag um.

Durchschnitt oder tatsächlicher Monat?

Die Faktoren liefern einen Durchschnitt, wie ihn ein festes Monatsgehalt voraussetzt: Sie bekommen jeden Monat dasselbe Gehalt, obwohl der Februar weniger Arbeitstage hat als der März. Für die Soll-Stunden eines konkreten Monats – etwa im Gleitzeitkonto – zählen dagegen die tatsächlichen Arbeitstage:

Soll im Monat = Arbeitstage des Monats (ohne Feiertage) × Stunden pro Tag

Ein Monat hat je nach Lage der Wochenenden und Feiertage meist zwischen 19 und 23 Arbeitstagen (Mo–Fr). Bei 8 Stunden pro Tag schwankt das Soll damit zwischen 152 und 184 Stunden. Welche Tage Feiertage sind, hängt vom Bundesland ab. Den Kontostand über mehrere Monate rechnet der Überstunden-Rechner.

Stundenlohn aus dem Monatsgehalt

Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33)

Beispiel: 3.500 € brutto bei 40 Wochenstunden: 3.500 ÷ 173,33 = 20,19 € pro Stunde. Bei 38,5 Stunden: 3.500 ÷ 166,83 = 20,98 €. Mit dem Faktor 4,35 fällt der Stundenlohn geringfügig niedriger aus (3.500 ÷ 174 = 20,11 €). Diese Rechnung brauchen Sie etwa, um Überstunden zu bewerten oder zu prüfen, ob ein Gehalt über dem Mindestlohn liegt.

Minijob: wie viele Stunden im Monat?

Stunden pro Monat = Minijob-Verdienstgrenze ÷ Stundenlohn

Seit Oktober 2022 ist die Minijob-Grenze an den Mindestlohn gekoppelt, und zwar so, dass bei Mindestlohn rechnerisch 10 Wochenstunden möglich sind (§ 8 Abs. 1a SGB IV). Das entspricht 43,33 Stunden im Monat (10 × 4,33). Verdienen Sie mehr als den Mindestlohn, sinkt die Zahl der Stunden entsprechend. 2026 liegt die Grenze bei 603 € und der Mindestlohn bei 13,90 €. Ihre Höchststunden – auch mit Weihnachtsgeld – berechnet der Minijob-Rechner.

Das Wichtigste in Kürze

  • Monatsstunden = Wochenstunden × 4,33 (52 ÷ 12); manche rechnen mit 4,35.
  • 40 h/Woche = 173,33 h/Monat, 39 h = 169 h, 35 h = 151,67 h.
  • Für das Soll eines konkreten Monats zählen die tatsächlichen Arbeitstage.
  • Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ Monatsstunden.

Häufige Fragen

Wie viele Stunden sind 40 Stunden die Woche im Monat?

Durchschnittlich 173,33 Stunden (40 × 4,33), mit dem Faktor 4,35 genau 174 Stunden.

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Jahr?

Rechnerisch Wochenstunden × 52, bei 40 Stunden also 2.080. Zieht man 30 Urlaubstage und rund 10 Feiertage ab (40 Tage × 8 h = 320 h), bleiben etwa 1.760 tatsächlich gearbeitete Stunden.

Warum hat mein Arbeitgeber 174 Stunden angesetzt?

Weil er mit dem Faktor 4,35 rechnet (40 × 4,35 = 174). Das ist eine übliche Konvention, die das Jahr mit 365 Tagen etwas genauer abbildet.

Quellen

Weitere Erklärungen zu Pausen, Höchstarbeitszeit, Überstunden und Zeiterfassung finden Sie gesammelt im Ratgeber Arbeitszeit.